Europarechtliche Werkstattgespräche 2018

01.02.2018 12:00

Die europarechtlichen Werkstattgespräche an der Universität Wien verstehen sich als offenes Forum des Gedankenaustauschs über aktuelle Fragestellungen des europäischen Rechts und der europäischen Integration.

Eingeladen sind neben sämtlichen Angehörigen der Universität und interessierten Praktikern auch besonders Studierende.

Am Rande der Veranstaltung reichen wir kleine Erfrischungen auf freundliche Einladung von CHSH Rechtsanwälte GmbH.


Tagungsprogramm:

Das Tagungsprogramm ist hier verfügbar.

Dr. Martin Köhler - Senatspräsident des VwGH

Mittwoch, 21. März 2018, 18:00 Uhr, Seminarraum 10 (Stiege 2, 1. Stock)
Überlegungen zur Rechtsprechung des EuGH zur Kapitalverkehrsund Niederlassungsfreiheit (Raumordnung und Glücksspielrecht)

Die Grundfreiheiten des Unionsrechts wirken tief in weite Bereiche des Verwaltungsrechts der Mitgliedstaaten. Dabei stellen sich in verschiedenen Verwaltungsmaterien je spezifische Probleme, die von Gesetzgebung und Vollziehung zu beachten sind. Ungeachtet dessen ergeben sich aber aus der Rechtsprechung des EuGH zu konkreten Verwaltungsbereichen auch interessante allgemeine Aspekte.

Prof. Dr. Oreste Pollicino - Professor of Constitutional Law, Bocconi University, Milan

Mittwoch, 6. Juni 2018, 18:00 Uhr, U10 (Stiege 1 oder 2, 1. UG)
Solange revisited: The Tariccho judgments, constitutional identity and primacy of EU law

Weitere Info ist hier verfügbar.

Mag. David Müller - Mitglied des Kabinetts von Kommissar Johannes Hahn

Dienstag, 30. Oktober 2018, 18:00 Uhr, Dachgeschoss (Stiege 1 oder 2)
Das Sanktionenregime der EU am Beispiel der restriktiven EU-Maßnahmen gegenüber Russland

Im Mittelpunkt stehen die rechtliche Gültigkeit bestimmter Vorschriften des Beschlusses des Rates über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die  Lage in der Ukraine destabilisieren.

Prof. Dr. Alexander Peukert - Professor für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und internationales Immaterialgüterrecht, Universität Frankfurt am Main

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 18:00 Uhr, Raum wird noch angekündigt
Die digitale Agenda der EU: Welche Version des Internets soll es in der Union geben?

Die im Mai 2010 gestartete Digitale Agenda für Europa soll den digitalen Binnenmarkt verwirklichen und positive wirtschaftliche Impulse setzen. Diese zunächst unschuldige wirtschaftspolitische Zielsetzung geht freilich einher mit einer tiefgreifenden Umgestaltung der Regeln, unter denen sich Online-Kommunikation vollzieht. In seinem Referat wird Alexander Peukert der Frage nachgehen, welche Vision des Internets in Regelungsvorhaben zum IP, zum Datenschutz und Vertragsrecht zum Ausdruck kommt.