Irene Pamblanco Esteve
Univ.-Ass., LL.M.
Schottenbastei 10-16 (Juridicum)
1010 Wien
irene.pamblanco.esteve@univie.ac.at
Stiege II, 5. Stock, Zimmer R. 548
Sprechstunde:nach Vereinbarung via E-Mail

Lebenslauf
Irene Pamblanco Esteve (LLM, MA) ist Juristin mit Schwerpunkt Völkerrecht und internationaler Menschenrechtsschutz. Derzeit ist sie Doktorandin im Bereich Völkerrecht an der Universität Wien, wo sie zudem als Universitätsassistentin (Prae-Doc) am Lehrstuhl von Professorin Ursula Kriebaum tätig ist.
Vor ihrer Tätigkeit an der Universität Wien arbeitete Irene unter anderem für die Kanzlei Lindeborg Counsellors at Law (London, Vereinigtes Königreich), wo sie Einzelpersonen vor internationalen Rechtsinstanzen wie dem UN-Menschenrechtsausschuss vertrat. Zudem unterstützte sie Regierungen bei den Verhandlungen von Resolutionen bei den Vereinten Nationen (Nairobi, Kenia), verfasste Urteilsentwürfe am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Straßburg, Frankreich), führte für eine NGO Untersuchungen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen (Open-Source-Recherche) durch (Madrid, Spanien) und betreute Studierende der University of Notre Dame (Indiana, USA) bei der Vertretung von Opfern von Menschenrechtsverletzungen im internationalen Rechtssystem.
Neben diesen praktischen Erfahrungen ist Irene seit 2021 als Berichterstatterin (Rapporteur) für die „Oxford Reports on International Human Rights Law“ tätig. Dabei verfasst sie Zusammenfassungen und Analysen (Headnotes) zu Entscheidungen des Afrikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte und der Rechte der Völker sowie des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Kürzlich wirkte sie zudem an einem Kommentar zum Model-BIT der Europäischen Union mit, für den sie gemeinsam mit Professorin Christina Binder zwei Kapitel verfasste.
Irene absolvierte ihr Bachelorstudium der Rechtswissenschaften an der ESADE Business & Law School (Barcelona, Spanien), wo sie für ihre Leistungen im Bereich Menschenrechte ausgezeichnet wurde und ein Stipendium für herausragende Begabung („Scholarship to Talent“) erhielt. Später ergänzte sie ihre juristische Ausbildung durch einen Master of Arts in „EU International Relations and Diplomacy Studies“ am College of Europe (Brügge, Belgien). Während ihres Studiums nahm sie am „Philip C. Jessup International Law Moot Court“-Wettbewerb teil, engagierte sich ehrenamtlich für eine lokale NGO im Bereich soziale Inklusion und absolvierte ein Praktikum bei einem Friedensrichter in Panajachel (Guatemala), wo sie zu alternativen Streitbeilegungsverfahren, insbesondere zur Mediation, forschte.
Zu ihren Interessens- und Fachgebieten zählen das internationale Menschenrechtsrecht, das internationale Umweltrecht, das internationale Investitionsschutzrecht sowie das Völkerstrafrecht.
